Das Immunsystem besteht aus Organen, Geweben, Zellen und Molekülen, die den Körper gegen Krankheitserreger schützen.
Ausführliche Beschreibung
Man unterscheidet einen angeborenen und einen adaptiven Teil des biologischen Abwehrsystems. Das angeborene Immunsystem entstand schon früh in der Stammesgeschichte der Lebewesen. Das adaptive Immunsystem passt sich neuen oder veränderten Krankheitserregern an. Beide Teile arbeiten eng zusammen. Das Immunsystem kann darüber hinaus entartete bzw. fehlerhafte körpereigene Zellen zerstören.
Immungeschwächte Patienten, wie z. B. Empfänger von Organ- oder Knochenmarkstransplantaten, leiden oft an schweren viralen Infektionen, welche bei gesunden Personen, dank deren funktionierendem Immunsystem, im Allgemeinen keine Rolle spielen. Die therapeutischen Möglichkeiten gegen die dabei ...
Im Fokus der Gruppe um Alexander Titz steht der Biofilm, eine Art Schleimschicht, die den Bakterien als physikalischer Schutz gegenüber dem Immunsystem und gegenüber Antibiotika dient. Pseudomonas aeruginosa, ein gefürchteter Krankenhauskeim, gehört beispielsweise zu den Bakterien, die sich im ...
Die Arbeitsgruppe von PD Dr. Dr. Angelika Riemer hat sich das Ziel gesteckt, einen funktionellen therapeutischen Impfstoff gegen humane Papillom-Viren (HPV)-Infektionen und gegen HPV-induzierte Tumoren zu entwickeln. Während bei prophylaktischen Impfungen Antikörper induziert werden, die eine ...
Die Forschungsgruppe von Andreas Moosmann erforscht die Reaktion des Immunsystems, insbesondere der T-Zellen, auf Viren. Im Mittelpunkt ihres Interesses stehen weit verbreitete menschliche Viren, wie zum Beispiel das Epstein-Barr-Virus und das Cytomegalievirus. Sie bleiben beim gesunden Menschen ...
Prof. Dr. Andreas Pichlmair und sein Team erforschen die komplexen Wechselwirkungen zwischen Viren und dem menschlichen Immunsystem. Wie reagiert das Immunsystem auf Angriffe von außen, und welche Gegenmaßnahmen entwickeln die Erreger? Menschliche Zellen haben hochentwickelte Mechanismen entwickelt ...
Organtransplantierte Patienten müssen meist lebenslang immunsuppressive Medikamente einnehmen, um eine Abstoßungsreaktion zu verhindern. Diese Therapie unterdrückt die physiologische Immunabwehr gegenüber Tumoren und Infektionen. Eine optimale Balance zwischen Immunkompetenz und Schutz des ...
Im Film: Stipendiatin Nina Hos gibt Einblick in ihren Laboralltag in der Infektionsforschung. Die junge Ärztin und Wissenschaftlerin spürt den Wechselwirkungen zwischen Salmonellen und den Makrophagen
Im Film: HI-Viren können sich zeitweise vor unserem Immunsystem und einer möglichen Therapie „verstecken“. Die Ärztin und Wissenschaftlerin Ulrike Lange vom Hamburger Heinrich-Pette-Institut sucht nach Faktoren, die beeinflussen, ob die Viren in unserem Körper unentdeckt „schlafen“ oder plötzlich aktiv werden. Sie hofft, dass ihre Erkenntnisse dazu beitragen, dass die ImmunschwächeAIDS in Zukunft heilbar ist. Ulrike Lange nutzt für ihre Forschung ein Stipendium der DZIF-Academy, die zahlreiche Fördermöglichkeiten für Naturwissenschaftler und Ärzte bietet.
HI-Viren können sich zeitweise vor unserem Immunsystem und einer möglichen Therapie „verstecken“. Die Ärztin und Wissenschaftlerin Ulrike Lange vom Hamburger Heinrich-Pette-Institut sucht nach
Julia Pagel interessiert sich schon immer für das Abwehrsystem und seine Regulation. Als Kinderärztin in der Universität Lübeck betreut sie unter anderem Frühgeborene und Kinder mit Immunschwäche. Ein Clinical-Leave-Stipendium, das die Ärztin zeitweise für die Forschung freistellte, und ein anschließendes MD/PhD-Stipendium des DZIF ermöglichen es Julia Pagel, das Immunsystem bei Frühgeborenen genauer zu untersuchen und immunologische Faktoren zu finden, die sich als Warnsignale bei schweren Infektionen eignen.
Julia Pagel interessiert sich schon immer für das Abwehrsystem und seine Regulation. Als Kinderärztin in der Universität Lübeck betreut sie unter anderem Frühgeborene und Kinder mit Immunschwäche
Christina Zielinski wollte immer Ärztin werden, doch dann hat die Forschung sie gepackt. Genau genommen, die T-Zellen des Menschen. Seit ihrer Doktorarbeit stehen diese wichtigen Abwehrspieler des